Individuelle Beteiligungen

Individuelle Beteiligungen

Kapital sichern und vermehren mit Immobilien-Investments

Leitzins Verlauf
Das niedrige Zinsniveau hat auch in 2017 den Kapitalmarkt maßgeblich bestimmt. Nach der Absenkung des Leitzinses durch die EZB in 2014 auf 0,05 % wurde der Leitzins im März 2016 auf das neue historische Rekordtief von 0,00 % gesenkt. Mit der Beibehaltung dieses Wertes durch die EZB im Dezember 2017 wird der bisherige geldpolitische Kurs nahezu unverändert fortgeführt.

Die milliardenschweren Käufe von Staats- und Unternehmensanleihen hatte der Rat der EZB im Oktober 2017 um neun Monate bis mindestens Ende September 2018 verlängert. Ab Januar 2018 wird jedoch das monatliche Ankaufsvolumen auf 30 Milliarden Euro halbiert. Beobachter werteten dies als Zeichen für ein mittelfristiges Ende der lockeren Geldpolitik.

Die Wirtschaft im Euroraum wachse nach Meinung einiger Ökonomen mittlerweile robust. Die Preisentwicklung bedarf aus Sicht der EZB aber weiter Unterstützung. Denn dauerhaft niedrige oder gar sinkende Preise könnten Unternehmen und Verbraucher dazu bringen, Investitionen aufzuschieben. Volkswirte rechnen gegen Ende 2019, möglicherweise sogar erst 2020, mit einem ersten Zinsschritt resümiert die Frankfurter Allgemeine Zeitung am 14.12.2017.

Für institutionelle Investoren auf der Suche nach Anlage-Alternativen in der anhaltenden Niedrigzins-Phase offeriert die IMMOVATION-Unternehmensgruppe individuelle Beteiligungsmodelle im Immobilien-Segment.

Beste Voraussetzungen für Immobilien-Investments

Immobilien in Deutschland werden von Investoren seit Jahren als lohnendes Asset für Investitionen geschätzt. An dieser positiven Stimmung hat sich auch für 2018 nichts geändert. Das Fazit der aktuellen Immobilienmarktstudie der Gutachterausschüsse aus dem Dezember 2017 lautet: „Die Preise für Wohnimmobilien werden auch 2018 weiter steigen“. Ein Ende dieser Bewegung sei nicht nach einer Auswertung des Arbeitskreises der Gutachterausschüsse nicht in Sicht (Tagesspiegel, 03.01.2018).

Der Immobilienmarktbericht 2017 beruht auf Daten der insgesamt rund 1200 Gutachterausschüsse in Deutschland. Sie werten tatsächlich realisierte Kaufverträge in allen Bundesländern aus. Der größte Anteil des Geldumsatzes entfällt nach Auswertung der Gutachterausschüsse auf den Erwerb von Wohnimmobilien. „Selbstgenutzte Eigenheime und Eigentumswohnungen spielen beim Kauf von Wohnimmobilien die größte Rolle. Auf sie entfallen 75% des Geldumsatzes aller Wohnimmobilien.“
Dies sei nach Ansicht der Experten der „guten wirtschaftlichen Gesamtsituation als auch dem lang anhaltenden niedrigen Zinsniveau geschuldet.“ Der Druck auf den Wohnungsmarkt bleibt hoch, und das fehlende Angebot treibt die Preise weiter nach oben. Es sei davon auszugehen, so die Gutachterausschüsse, dass sich diese Entwicklung fortsetzen wird (Immobilienmarktbericht 2017, Seite 3).

Diese Einschätzung der Umfrageteilnehmer zeigt auch der Immobilienmarktbericht Deutschland 2017/2018 der DG HYP: „Der deutsche Immobilienmarkt profitiert unverändert von den positiven gesamtwirtschaftlichen Rahmendaten. In den Segmenten Büro und Wohnen übertrifft der Flächenbedarf in den deutschen Metropolen nach wie vor die Fertigstellungszahlen, sodass für 2017 und 2018 mit weiteren Mietsteigerungen zu rechnen ist.“ Dr. Georg Reutter, Vorsitzender des Vorstands der DG HYP, konstatiert: „Im europäischen Vergleich ist Deutschland ein gefragter Investitionsstandort. Die stabile wirtschaftliche Lage bildet das Fundament für eine anhaltend hohe Nachfrage nach Immobilien. Obwohl der Rückenwind von der Zinsfront nachlässt, erwarten wir, dass die positive Immobilienkonjunktur sich auch 2018 fortsetzt.“

Die Studie hat die Entwicklung in den sieben Wirtschaftsmetropolen Hamburg, Berlin, Düsseldorf, Köln, Frankfurt, Stuttgart und München unter die Lupe genommen.

Projektentwicklungen zunehmend gefragt

In den Kauf größerer Wohnungsbestände (ab 30 Wohneinheiten) wurden 2017 im deutschen Wohnungsmarkt 14 Milliarden Euro investiert. Dies ergibt eine Analyse von BNP Paribas Real Estate. Mit dieser Summe wurde das Vorjahresergebnis um knapp 4 % übertroffen. Gleichzeitig sei es das drittbeste Resultat der vergangenen zehn Jahre. Das durchschnittliche Volumen pro Verkaufsfall habe dabei mit knapp unter 40 Mio. € deutlich unter dem langjährigen Schnitt gelegen.

Das große Transaktionsvolumen bei einer im Vergleich zu den Vorjahren geringeren Zahl gehandelter Wohneinheiten zeigt einen kräftigen Preisanstieg und spiegelt das knappe Angebot von Bestandsimmobilien wider. Der Angebotsmangel bei Bestandsimmobilien hat zu einer wachsenden Zahl an Investments in Projektentwicklungen geführt. Nach Bestandsportfolios, die mit rund 47 % nach wie vor das Gros des Volumens stellen, nehmen Neubauentwicklungen mit 29 % den zweiten Platz ein, so die BNP-Studie. Gegenüber dem Vorjahr haben Projektentwicklungen ihren Beitrag laut BNP deutlich ausbauen können: Insgesamt sind in diese Objektart fast 4,1 Mrd. € geflossen und damit noch einmal 44% mehr als im Vorjahr.

Das Fazit der Analysten: „Vor dem Hintergrund der steigenden Haushaltszahlen sowohl in den Metropolen als auch in vielen anderen Städten, versprechen Wohn-Investments nicht nur stabile Anlagen, sondern auch Mietsteigerungspotenziale. Für viele Investoren stellen sie damit nicht nur eine sichere, sondern auch langfristig ausgerichtete Anlage dar. Auch 2018 werden Wohn-Investments für viele Investoren zu einer der beliebtesten Assetklassen zählen“ (BNP Paribas Real Estate, Pressemitteilung, 04.01.2018).

Mehr Rendite in B-Standorten

70 Prozent der im Jahr 2017 gehandelten Wohneinheiten befinden sich laut Dr. Lübke & Kelber zufolge in B-Städten. Damit sei der Anteil der Top 7 Städte (Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt, Düsseldorf, Stuttgart) an den Immobilien-Investitionen gegenüber 2016 um 5 Prozent zurückgegangen. Hingegen sei der Anteil der Metropolen am Gesamtumsatzvolumen mit 41 Prozent oder rund 6,9 Milliarden Euro deutlich überproportional ausgefallen. Die in den Metropolen besonders stark gestiegenen Wohnimmobilienpreise führen jedoch „zu begrenzten Renditemöglichkeiten“, so die Studie. Investoren reagieren auf die abnehmende Rendite, in dem sie, wie auch im vergangenen Jahr, zunehmend auf B-Städte ausweichen. Mit dem Resultat, dass sich der allgemeine Preisanstieg nicht mehr nur in den Großstädten zeige, sondern mittlerweile in der gesamten Marktbreite zu beobachten sei.

Für 2018 erwarten die Experten von Dr. Lübke & Kelber, dass die „nach wie vor attraktiven Risiko-Rendite-Potenziale“ weiter zu Investments in B-Städten motivieren. „Es ist zu erwarten, dass das sehr gute Ergebnis 2017 auch 2018 fortgeschrieben wird“ (Pressemitteilung, 05.01.2018).

Maßgeschneiderte Private Equity-Beteiligungen

Mit maßgeschneiderten Private Equity-Beteiligungen bieten wir Investoren Lösungen mit einer ausgewogenen Mischung aus Ertrag und Risiko jenseits unkalkulierbarer Aktienkurse. Die IMMOVATION-Unternehmensgruppe verfügt über die Expertise und den Zugang zum Immobilienmarkt, mit dem renditestarke Objekte zuverlässig identifiziert werden. Mit ihren Immobilienprojekten ist sie nachweislich in der Lage, Investoren am prosperierenden Immobilienmarkt Deutschland erfolgreich zu beteiligen. Das Research- und Investment-Team prüft Immobilienportfolios und Entwicklungsgrundstücke im Rahmen der Due Diligence-Analyse und bewertet das wirtschaftliche Entwicklungspotenzial der ausgewählten Objekte. Mögliche Risiken werden so zuverlässig erkannt, die Rentabilität des Investments eingeschätzt und ein optimales Rendite-Risiko-Profil entworfen. Auf dieser Grundlage bieten wir kundenorientierte Lösungen mit attraktiven Renditen, die Investoren das Engagement in das komplexe Immobilien-Asset erleichtern.

Erfahren Sie mehr über Ihre Chancen als Investor und sprechen Sie uns an. Ihre Ansprechpartnerin Manuela Schreiber freut sich auf den Dialog mit Ihnen.

Investment-Referenz I

Anleihe Immokles AG

Immokles

Privatplatzierung

Immobilien-Anleihe, Börse Frankfurt, 35 Mio. Euro

Die Immokles AG – eine Immobilien-Gesellschaft der IMMOVATION-Unternehmensgruppe – hat am 08.12.2015 eine Anleihe mit einem Volumen von 35 Millionen Euro platziert. Die Anleihe wurde vollständig im Rahmen einer Privatplatzierung von den Barmenia Versicherungen und einer Pensionskasse gezeichnet. Die nicht-öffentliche Anleihe mit einer Laufzeit bis zum 08.12.2020 bietet einen Zins von 4,0% p.a.. Die Anleihe ist durch eine Grundschuld an einem Grundstück der Immokles AG zu 100% besichert. Auf diesem Areal in der Innenstadt Dresdens plant die Immokles AG auf rund 98.000 Quadratmetern das Wohnbauprojekt „Lingner Altstadtgarten“.

Die Emission wurde von der Equinet Bank AG als Lead Manager und Sole Bookrunner begleitet. Die Funktion des Sicherheiten-Treuhänders wurde von der Rödl Treuhand Hamburg GmbH übernommen.

Weitere Projekte und Anleihen geplant
Die Immokles AG hat bisher drei Projektgesellschaften gegründet. Außer dem Wohnbauvorhaben Lingner Altstadtgarten in Dresden hat die Gesellschaft ein Portfolio mit 879 Wohnungen und 6 Gewerbeeinheiten in Norddeutschland und ein Portfolio mit 920 Wohneinheiten und 19 Gewerbeeinheiten in Salzgitter erworben. Der Ankauf zusätzlicher Wohnimmobilienpakete in Deutschland ist geplant. In diesem Zusammenhang wird die Immokles AG weitere Anleihen für institutionelle Investoren begeben.


Hintergrund – Wohnbau-Projekt „Lingner Altstadtgarten Dresden“
Mit der ersten Anleihe der Immokles AG wurde ein Anlageprodukt für institutionelle Investoren konzipiert, die angesichts fortdauernder Niedrigzinsen auf der Suche nach alternativen Anlage-Optionen sind. Zur Platzierung der Anleihe hat entscheidend beigetragen, dass die Anleihe zu 100% über das Grundstück des Wohnbauprojektes „Lingner Altstadtgarten“ in Sachsens Landeshauptstadt Dresden besichert ist. Hier projektiert die Immokles AG den Bau von 2.500 bis 3.000 Wohnungen.

Überzeugt haben außerdem die lukrativen Chancen, die sich aus der Entwicklung weiterer geplanter Projektgesellschaften der Immokles AG ergeben werden. Die erfolgreiche Revitalisierung des Industriedenkmals Salamander Areal in Kornwestheim und die Konversion einer Teilfläche der ehemaligen Jäger-Kaserne in Kassel, belegen die Expertise der IMMOVATION-Unternehmensgruppe in der Entwickung komplexer Immobilien-Projekte.

Investment-Referenz II

Anleihe Immobilien-Projektgesellschaft Salamander-Areal Kornwestheim mbH (IPSAK)

Salamander Areal

In Rekordzeit platziert

Immobilien-Anleihe, Börse Stuttgart, 30 Mio. Euro

Die Immobilien-Projektgesellschaft Salamander-Areal Kornwestheim mbH (IPSAK), eine Tochtergesellschaft der IMMOVATION AG, hat im November 2012 eine Unternehmensanleihe im Freiverkehr der Börse Stuttgart begeben. Die Emission in Form von Inhaberschuldverschreibungen hat ein Volumen von 30 Millionen Euro und eine Laufzeit von 7 Jahren. Die Anleihe ist über eine Grundschuld in der Höhe von 30 Millionen Euro auf dem Grundstück des Salamander-Areals in Kornwestheim bei Stuttgart besichert.

Die Zeichnungsfrist der mit 6,75 Prozent p.a. verzinsten IPSAK-Anleihe musste aufgrund der hohen Nachfrage bereits am ersten Zeichnungstag nach 90 Minuten vorzeitig beendet werden. Mit dem Emissionserlös aus der Anleihe werden von der IPSAK Tochtergesellschaften gegründet, die außerhalb des Salamander-Areals neue Immobilien-Projekte in Deutschland entwickeln. Bisher wurden fünf Projektgesellschaften gegründet.


Hintergrund – Revitalisierungsprojekt Salamander-Areal
Die Immobilien-Projektgesellschaft Salamander-Areal Kornwestheim mbH ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der IMMOVATION Immobilien Handels AG. Das Unternehmen wurde zum Erwerb des historischen Salamander-Areals in Kornwestheim bei Stuttgart gegründet.

Der Marktwert der vermieteten Immobilien des zum Jahreswechsel 2009/2010 von der Vivacon AG erworbenen Areals liegt laut einem Gutachten auf Basis der Soll-Erträge bei ca. 81 Mio. Euro. Ein Großteil der Flächen ist an Dienstleister und Gewerbebetriebe vermietet. Als Hauptmieter wurde das Land Baden-Württemberg gewonnen. Bis Ende 2017 entsteht auf einer Fläche von rund 30.000 Quadratmetern durch aufwendige Umbauten das Grundbuchzentralarchiv des Bundeslandes, eines der größten Archive Deutschlands. Darüber hinaus wurden Loftwohnungen geschaffen, eine Kindertagesstätte gebaut und acht Stadtvillen mit 64 Eigentumswohnungen errichtet und verkauft.
Mit dem Bau von 121 weiteren Eigentumswohnungen, fünf Gewerbeeinheiten und einem REWE-Lebensmittelmarkt hat die IPSAK Anfang 2016 die letzte Revitalisierungsphase begonnen. Der Verkauf aller Wohnungen noch vor ihrer Fertigstellung hat gezeigt, dass sich das Salamander-Areal von einem gewerblich geprägten Standort zu einem lebendigen Wohnquartier vor den Toren Stuttgarts entwickelt hat.