Individuelle Beteiligungen

  Individuelle Beteiligungen

Kapital sichern und vermehren mit Immobilien-Investments

Leitzins Verlauf

EZB hält trotz steigender Inflation an Nullzins fest – Änderung der Geldpolitik Mitte des Jahres immer wahrscheinlicher

Die Nullzins-Politik der Europäischen Zentralbank (EZB) ist seit Jahren der maßgebliche Faktor für die Entwicklung des Finanzmarktes. Der Leitzins wurde im März 2016 auf das historische Rekordtief von 0,00 Prozent gesenkt. In ihrer Sitzung im April 2022 ließ die EZB den Leitzins trotz erneut gestiegener Inflation unverändert. Auch der für die Geldpolitik entscheidende Einlagenzins verharrt auf dem bisherigen Rekordtief von minus 0,5 Prozent. Banken müssen demnach weiter Minuszinsen zahlen, wenn sie überschüssige Liquidität bei der EZB halten.

Während die US-Zentralbank Fed ihre Geldpolitik wegen der gestiegenen Inflation in den USA bereits mehrfach deutlich angepasst hat, haben die europäischen Währungshüter eine Zinswende bisher immer weiter verschoben. Noch in der Pressemitteilung nach der EZB-Ratssitzung im April hatte EZB-Präsidentin Christine Lagarde verkündet, dass Änderungen der EZB-Leitzinsen erst „einige Zeit nach dem Ende der Nettoankäufe des EZB-Rats im Rahmen des APP vorgenommen (werden)“. („Geldpolitische Beschlüsse“, EZB, Pressemitteilung, 14.04.2022)

Jetzt drängt der anhaltende Inflationsdruck in der Folge der Corona-Pandemie sowie des Krieges in der Ukraine die EZB offenbar zu schnellerem Handeln. Anfang des Jahres ging die EZB noch davon aus, dass die Verteuerung durch vorübergehende Lieferengpässe sowie knappe und damit teurere Rohstoffe getrieben sei und im Lauf des Jahres wieder geringer werden würde. Jetzt heizt der Krieg in der Ukraine die Energiepreise zusätzlich an und es wird nicht mehr erwartet, dass die Inflation kurzfristig wieder abnimmt. Neben einer Inflationsrate von zuletzt 7,5 Prozent im April im Euro-Raum sprechen einige Äußerungen von Mitgliedern des EZB-Rats für eine baldige Zinserhöhung, berichtet das Handelsblatt im Mai. So hält EZB-Direktorin Isabel Schnabel in einem Interview mit dem “Handelsblatt” eine Zinserhöhung im Juli 2022 für möglich. Ob nach einer potenziellen Erhöhung im Juli weitere Zinsschritte folgen, lässt die Direktorin offen. („EZB-Direktorin: ‚Halte eine Zinserhöhung im Juli für möglich‘“, Fonds professionell online, 04.05.2022)

Eine derart frühe Zinsanhebung würde Raum für noch mehr Zinsschritte im laufenden Jahr lassen, schreibt das Handelsblatt. Relativ klar sei, dass die Notenbank ihre Anleihezukäufe im Sommer einstellen wird, sodass danach nur noch auslaufende Papiere ersetzt werden und die Bilanzsumme stabil bleibt. Dieser Stopp gilt nach wiederholten Aussagen der EZB als Voraussetzung für Zinserhöhungen. („Notenbanker geben deutliche Signale: Zinserhöhung der EZB rückt deutlich näher“, Handelsblatt online, 28.04.2022)

Immobilien in Deutschland – die alternative Investment-Chance

Auch wenn das Ende Ära der Nullzinspolitik für die nächsten Monate erwartet wird, werden mögliche Zinserhöhungen nur in kleinen Schritten erfolgen. Für viele Investoren auf der Suche nach einer attraktiven Rendite bieten sich auch unter solchen veränderten Zinsbedingungen – neben Investments an der Börse – nur wenige Alternativen. Die alleinige Spekulation auf weiter steigende Aktiengewinne ist jedoch für manche Investoren, wie z.B. Stiftungen, Versicherungen und Pensionskassen, eine Investment-Strategie, die (zu) große Risiken mit sich bringt.

Vor dem Hintergrund einer schwer kalkulierbaren Kursentwicklung an den Aktienmärkten – insbesondere während und in der Folge des Krieges in der Ukraine – bleiben ausgesuchte Immobilien in Deutschland für institutionelle Investoren ein vergleichsweise risikoarmes Investment.

Marktanalysen der BNP Paribas Real Estate GmbH zeigen das ungebrochen hohe Interesse von Investoren am Investment in Wohnimmobilien. Für das vergangene Jahr konstatieren die BNP-Experten: „Nach drei bereits sehr guten Quartalen für den deutschen Wohn-Investmentmarkt sorgte das Schlussquartal 2021 endgültig für einen neuen Rekordumsatz.“ Im Gesamtjahr wurden bundesweit knapp 51 Mrd. € in größere Wohnungsbestände (ab 30 Wohneinheiten) angelegt, mehr als die Hälfte davon im vierten Quartal. Das Vertrauen der Investoren in die deutschen Wohnungsmärkte sei „auf allen Ebenen unverändert groß“, woran auch die erneut anziehenden Corona-Fallzahlen nichts geändert hätten. „Im Mittelpunkt stehen für die Anleger eindeutig die positiven, langfristigen Perspektiven“, erläutert Christoph Meszelinsky, Geschäftsführer und Head of Residential Investment der BNP Paribas Real Estate GmbH. („Wohn-Investments knacken 50-Mrd.-€-Marke“, BNP Paribas, Pressemitteilung, 06.01.2022)

Dass die Bedeutung von Wohnimmobilien als Investitionsobjekt im vergangenen Jahr ein neues Niveau erreicht hat stellten auch die Experten des Immobilien-Beraters Savills fest: „Zum ersten Mal überhaupt war Wohnen noch vor Büro die umsatzstärkste Nutzungsart am deutschen Immobilieninvestmentmarkt.“ („Wohninvestmentmarkt Deutschland 2021“, Savills Immobilien Beratungs-GmbH, Pressemitteilung 06.01.2022)

Mit diesen Rekordumsätzen haben sich Wohn-Investments nach Ansicht der Analysten nicht nur im Jahr 2021 als krisensicher erwiesen, auch die Perspektiven für das Jahr 2022 werden positiv gesehen: „Die Rahmenbedingungen für Wohn-Investments sind weiterhin sehr gut, sodass auch 2022 von einem hohen Umsatz auszugehen ist, auch wenn der im vergangenen Jahr aufgestellte Rekord vermutlich für die Ewigkeit ist. Trotz insgesamt etwas langsamer steigender Mieten besteht in den großen Metropolen nach wie vor ein großer Nachfrageüberhang, von dem vor allem moderne Neubauwohnungen profitieren können. Vor diesem Hintergrund dürfte der Angebotsengpass gerade bei Projektentwicklungen und Forward Deals anhalten. Da die Nachfrage aufgrund des attraktiven Risikoprofils kaum nachlassen dürfte, sind weitere leichte Renditekompressionen im laufenden Jahr nicht ganz auszuschließen“, fasst Christoph Meszelinsky die Aussichten zusammen. („Wohn-Investments knacken 50-Mrd.-€-Marke“, BNP Paribas, Pressemitteilung, 06.01.2022)

Immobilien, insbesondere Wohnimmobilien – der Asset-Schwerpunkt der IMMOVATION-Unternehmensgruppe – haben sich auch in der Corona-Zeit als wertstabile Anlageform bewährt. Für institutionelle Investoren auf der Suche nach Anlage-Alternativen in der anhaltenden Niedrigzins-Phase offeriert die IMMOVATION-Unternehmensgruppe individuelle Beteiligungsmodelle im Immobilien-Segment. Angestrebte Renditeziele können durch das erfahrene Management mit vertretbaren Risiko realisiert werden. Investoren profitieren von der fundierten und langjährigen Erfahrung der Geschäftsführung auf dem Kapitalmarkt und einem über Jahre gewachsenen Marktzugang.

Maßgeschneiderte Private Equity-Beteiligungen

Mit maßgeschneiderten Private Equity-Beteiligungen bieten wir Investoren Lösungen mit einer ausgewogenen Mischung aus Ertrag und Risiko jenseits unkalkulierbarer Aktienkurse. Die IMMOVATION-Unternehmensgruppe verfügt über die Expertise und den Zugang zum Immobilienmarkt, mit dem renditestarke Objekte zuverlässig identifiziert werden. Mit ihren Immobilienprojekten ist sie nachweislich in der Lage, Investoren am prosperierenden Immobilienmarkt Deutschland erfolgreich zu beteiligen. Das Research- und Investment-Team prüft Immobilienportfolios und Entwicklungsgrundstücke im Rahmen der Due Diligence-Analyse und bewertet das wirtschaftliche Entwicklungspotenzial der ausgewählten Objekte. Mögliche Risiken werden so zuverlässig erkannt, die Rentabilität des Investments eingeschätzt und ein optimales Rendite-Risiko-Profil entworfen. Auf dieser Grundlage bieten wir kundenorientierte Lösungen mit attraktiven Renditen, die Investoren das Engagement in das komplexe Immobilien-Asset erleichtern.

Erfahren Sie mehr über Ihre Chancen als Investor und sprechen Sie uns an. Ihre Ansprechpartnerin Manuela Schreiber freut sich auf den Dialog mit Ihnen.

Investment-Referenz I

Anleihe Immokles AG

Immokles

Privatplatzierung

Immobilien-Anleihe, Börse Frankfurt, 35 Mio. Euro

Die Immokles AG – eine Immobilien-Gesellschaft der IMMOVATION-Unternehmensgruppe – hat am 08.12.2015 eine Anleihe mit einem Volumen von 35 Millionen Euro platziert. Die Anleihe wurde vollständig im Rahmen einer Privatplatzierung von den Barmenia Versicherungen und einer Pensionskasse gezeichnet. Die nicht-öffentliche Anleihe mit einer Laufzeit bis zum 08.12.2020 bot einen Zins von 4,0% p.a.. Die Emission wurde von der Equinet Bank AG als Lead Manager und Sole Bookrunner begleitet. Die Funktion des Sicherheiten-Treuhänders wurde von der Rödl Treuhand Hamburg GmbH übernommen.


Hintergrund – Entwicklungsprojekt „Lingner Altstadtgarten Dresden“
Die erste Anleihe der Immokles AG war ein Anlageprodukt für institutionelle Investoren, die angesichts fortdauernder Niedrigzinsen auf der Suche nach alternativen Anlage-Optionen sind. Zur Platzierung der Anleihe hat entscheidend beigetragen, dass die Anleihe zu 100% über das Grundstück des Entwicklungsprojektes „Lingner Altstadtgarten“ in Sachsens Landeshauptstadt Dresden besichert war.

Investoren bot das Areal außergewöhnliche Chancen: Sie ist die letzte Entwicklungsfläche dieser Größenordnung im Zentrum Dresdens. Mit dem Projekt „Lingner Altstadtgarten“ verfolgte die Immokles AG das Ziel, die Grundlagen für die Umwandlung des ehemaligen Industriegeländes im Zentrum Dresdens in ein urbanes Wohnquartier mit bis zu 3.000 Wohnungen zu schaffen. Im Rahmen eines Global-Verkaufs ist das Areal im Dezember 2019 an einen Projektentwickler veräußert worden. Damit wurde das Projekt Lingner Altstadtgarten erfolgreich abgeschlossen.

Weitere Projekte und Anleihen geplant
Die Immokles AG hat bisher drei Projektgesellschaften gegründet. Außer dem Entwicklungsprojekt Lingner Altstadtgarten in Dresden hat die Gesellschaft ein Portfolio mit 879 Wohnungen und 6 Gewerbeeinheiten in Norddeutschland und ein Portfolio mit 920 Wohneinheiten und 19 Gewerbeeinheiten in Salzgitter erworben. Der Ankauf zusätzlicher Wohnimmobilienpakete in Deutschland ist geplant. In diesem Zusammenhang wird die Immokles AG gegebenenfalls weitere Anleihen für institutionelle Investoren begeben.

Investment-Referenz II

Anleihe Immobilien-Projektgesellschaft Salamander-Areal Kornwestheim mbH (IPSAK)

Salamander Areal

In Rekordzeit platziert

Immobilien-Anleihe, Börse Stuttgart, 30 Mio. Euro

Die Immobilien-Projektgesellschaft Salamander-Areal Kornwestheim mbH (IPSAK), eine Tochtergesellschaft der IMMOVATION AG, hat im November 2012 eine Unternehmensanleihe im Freiverkehr der Börse Stuttgart begeben. Die Emission in Form von Inhaberschuldverschreibungen hat ein Volumen von 30 Millionen Euro und eine Laufzeit von 7 Jahren. Die Anleihe ist über eine Grundschuld in der Höhe von 30 Millionen Euro auf dem Grundstück des Salamander-Areals in Kornwestheim bei Stuttgart besichert.
Die Zeichnungsfrist der mit 6,75 Prozent p.a. verzinsten IPSAK-Anleihe konnte aufgrund der hohen Nachfrage bereits am ersten Zeichnungstag nach 90 Minuten vorzeitig beendet werden. Mit dem Emissionserlös aus der Anleihe sind von der IPSAK fünf Tochtergesellschaften gegründet worden. Sie entwickeln außerhalb des Salamander-Areals neue Projekte in Deutschland. Die Anleihe wurde zum Ende der Laufzeit, dem 06.12.2019, an die Anleihegläubiger zurückgezahlt.


Hintergrund – Revitalisierungsprojekt Salamander-Areal
Die Immobilien-Projektgesellschaft Salamander-Areal Kornwestheim mbH ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der IMMOVATION Immobilien Handels AG. Das Unternehmen wurde zum Erwerb und Zur Revitalisierung des historischen Salamander-Areals in Kornwestheim bei Stuttgart gegründet.

Das Industriedenkmal umfasst eine Gesamtgrundstücksfläche von ca. 41.000 m² und ca. 90.000 m² Bruttogeschossfläche. Der Marktwert der vermieteten Immobilien des zum Jahreswechsel 2009/2010 von der Vivacon AG erworbenen Areals liegt laut einem Gutachten auf Basis der Soll-Erträge bei ca. 81 Mio. Euro.

Im Verlauf der Revitalisierung wurden bis auf wenige Restflächen alle Gewerbeflächen an Dienstleister und Gewerbebetriebe vermietet. Als Hauptmieter wurde das Land Baden-Württemberg gewonnen. Bis Ende 2017 ist auf einer Fläche von über 30.000 Quadratmetern durch aufwendige Umbauten das Grundbuchzentralarchiv des Landes entstanden – eines der größten Archive Deutschlands. Darüber hinaus wurden Loft-Mietwohnungen geschaffen, eine Kindertagesstätte gebaut und acht Stadtvillen mit 64 Eigentumswohnungen errichtet und verkauft.

In der abschließenden Revitalisierungsphase sind ab 2016 weitere 121 Wohnungen, fünf Gewerbeeinheiten, ein REWE-Lebensmittelmarkt und 206 Tiefgaragenplätze entstanden. Zum Ende des ersten Quartals 2018 sind die letzten Eigentumswohnungen und neuen Gewerberäume bezugsfertig geworden. Alle Wohnungen sind verkauft.

Mit der Revitalisierung des ehemals ausschließlich gewerblich geprägten Salamander-Areals durch die IPSAK ist ein lebendiger kleiner Stadtteil mit einer Mischung aus Wohnen und Einkaufen, Dienstleistungen und Gewerbe entstanden. Mit diesem Projekt ist es der IMMOVATION gelungen, das Industriedenkmal vor den Toren Stuttgarts in eine nachhaltige Ertragsquelle umzuwandeln, das auf Dauer Teil ihres Immobilienbestandes ist.